Biohof Gorzelany – Frauenpower auf der Schwäbischen Alb

Uschi Gorzelany übernahm im Jahr 2022 den Biohof Gorzelany von ihren Eltern. Was sie an ihrem Beruf als Landwirtin schätzt: Sie ist viel draußen, ihre eigene Chefin und kann Beruf und Familie gut vereinbaren. Zudem reicht ihr Arbeitsalltag von Büroarbeit bis zum Schrauben am Traktor. Auch ihre Töchter Lena und Anna helfen bereits mit, etwa im Legehennenstall oder bei der Ernte. Foto: Thomas Warnack

Uschi Gorzelany bewirtschaftet den 90 Hektar großen Betrieb mit den Schwerpunkten Ackerbau, Legehennen- und Mutterkuhhaltung. Ihre Eltern unterstützen nach wie vor im Betriebsalltag. Foto: Thomas Warnack

2007 stellten Uschis Eltern, Erich und Elisabeth Gorzelany, auf ökologische Landwirtschaft um und traten Naturland bei. Mit der Umstellung gaben sie die Milchviehhaltung auf. Stattdessen entschied sich die Familie für Mutterkuhhaltung. Heute umfasst die Herde 28 Mutterkühe mit Nachzucht sowie zwei Zuchtbullen. Foto: Thomas Warnack.

Ein weiterer Betriebszweig sind rund 4.500 Legehennen in zwei Herden. Uschi setzt auf die Hybridrassen Lohmann Braun und Dekalb White und ist mit deren Legeleistung (280 Eier/Jahr) sehr zufrieden. Ein Teil der Eier wird direkt vermarktet: über den Hofladen und einen Wochenmarkt. Rund 80 Prozent der Eier gehen an die Packstelle "Natürlich Bio-Ei GmbH", die den regionalen Einzelhandel beliefert. Foto: Thomas Warnack

Den Gemüseanbau im Folientunnel und im Freiland hat Elisabeth Gorzelany federführend in der Hand. Das Angebot geht von Tomaten, Gurken, Zucchini, Aubergine und diversen Salaten über Kohl und Kürbis bis zu Kartoffeln. Alles wird direkt vermarktet, im Hofladen und auf dem Markt. Foto: Thomas Warnack

Linsen, Eier und Gemüse gibt es im Hofladen und in einer Selbstbedienungsstation auf Vertrauensbasis, die jederzeit zugänglich ist. Linsen baut Uschi Gorzelany auf 1,4 bis 4 ha für die Erzeugergemeinschaft Lauteracher Albfeldfrüchte an. Die sichere Abnahme durch die Erzeugergemeinschaft und faire Preise motivieren sie zum Anbau. Trotzdem bleibt die Linse für sie eine Risikokultur ist. Erträge zwischen 200 kg und 1200 kg sind normal. Foto: Thomas Warnack

Weil Gorzelany aus eigener Erfahrung weiß, wie herausfordernd es für Frauen sein kann, in der Landwirtschaft Fuß zu fassen, engagiert sie sich seit Jahren im Verein AgrarKontakte International (AKI) und bietet bevorzugt Praktikumsplätze für junge Frauen an. Mehrfach waren bereits Praktikantinnen aus Kenia für jeweils sechs Monate auf ihrem Betrieb. Foto: Thomas Warnack

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Letztes Update dieser Seite: 09.07.2026