Steckbrief Regionetzwerk Sachsen-Anhalt

Region

Das Regionetzwerk Sachsen-Anhalt konzentriert sich hauptsächlich auf das Anbaugebiet der Magdeburger Börde sowie auf angrenzende Bereiche, beispielsweise das Harzvorland.

Boden und Klima

Aufgrund der Bodenausstattung (Lössschwarzerde, mächtiger, humusreiche A-Horizont) gilt die Börde als eines der besten Anbaugebiete Deutschlands. Bedingt durch den Regenschatten des Harzes werden gebietsweise durchschnittliche Jahresniederschlagsmengen von unter 500 mm erreicht.

Schwerpunkte der Betriebe

Wegen der guten Boden- und Flächenausstattung sind in der Börde hauptsächlich viehlose Marktfruchtbetriebe zu finden. Entsprechend wurden für das Regionetzwerk repräsentative Betriebe ausgewählt, die viehlos oder nur mit eingeschränktem Viehbesatz (bis 0,5 GV/ha) wirtschaften.

Themenschwerpunkte

Im Vordergrund steht die Frage, wie die den Betrieben zur Verfügung stehenden Nährstoffe (maßgeblich Stickstoff und Phosphor) möglichst sinnvoll in die Fruchtfolgen eingebaut werden können. Dabei steht die optimierte Ertragsleistung der einzelnen Kulturen ebenso im Fokus wie die Verbesserung der Bodenfruchtbarkeit und der Humusaufbau.

Abgeleitete Fragestellungen

  • Welche Nährstoffquellen stehen mir zur Verfügung und wie setzte ich diese möglichst effizient in meinem Anbausystem ein?
  • Welche Leistung kann meiner Fruchtfolge in Bezug auf die Nährstoffverfügbarkeit unterstellt werden? Wie kann ich diese ggf. verbessern?
  • Welche Ausbringverfahren für Biogas-Gärreste/ organischen Dünger kommen für meinen Betrieb infrage? Was kosten diese und welche Auswirkungen haben diese auf meinen Boden?
  • Wie kann ich die Ertrags- und N-Fixierleistung meiner Ackerfutterleguminosen verbessern?
  • Wie optimiere ich meine Bodenbearbeitungsverfahren in Hinblick auf die trockenen Anbaubedingungen der letzten Jahre?

Kontakt Regioberater

 

 

Martin Becher
Tel. +49 151 17127751
martin.becher(at)bioland.de

Verteilung der Regiobetriebe in Deutschland

Herzstück des NutriNet-Projekts zur Verbesserung des Nährstoffmanagements sind sechs Regionetzwerke mit je zehn Betrieben. Wo die Regiobetriebe der einzelnen Regionetzwerke liegen, können Sie auf der Netzwerkkarte sehen. Anhand der Farben lässt sich zuordnen, zu welchem Regionetzwerk ein Betrieb gehört.

Zur Netzwerkkarte