Anbau von Feinleguminosen: Artenwahl
Futterleguminosen sind ein wichtiger Bestandteil der Ökofruchtfolge. In der Praxis werden vor allem Luzerne, Rotklee und Weißklee eingesetzt, doch es gibt weitere stickstoffsammelnde Arten wie Inkarnatklee, Serradella oder Alexandrinenklee, die für den Anbau geeignet sind. Mit trockenen Bedingungen kommen Weißer und Gelber Steinklee, Gewöhnlicher Hornklee, Esparsette, Bockshornklee, Erdklee und Gelbklee gut klar.
Folgende Bildershow gibt einen Einblick in die Eigenschaften verschiedener Futterleguminosen, mögliche Nutzungsarten und passende Standortbedingungen.
Die Durchwurzelungstiefe ist bei Luzerne am höchsten. Auf tiefgründigen, drainierten Böden erreicht sie hohe Wurzeltiefen, wobei die Angaben in der Literatur von 2 – 4 m bis zu 6 – 9 m reichen. Dabei ist ein Großteil der Wurzelbiomasse (60 – 70 %) in den obersten 15 cm zu finden. Auch Weißer und Gelber Steinklee, Esparsette und Hornklee wurzeln tief auf etwa 150 – 200 cm. Eine mittlere Wurzeltiefe von 80 – 150 cm haben Rotklee, Schwedenklee, Alexandrinerklee und Serradella. Hingegen sind Weißklee, Gelbklee und Inkarnatklee als Flachwurzler bekannt (bis 80 cm).
Neben der Artenwahl ist natürlich auch die Sortenwahl zu beachten.
Nutzung
Welche Feinleguminosen angebaut werden, wird zunächst durch die Nutzungsart bestimmt. Zur Futternutzung werden Feinleguminosen meist im Gemenge mit Gräsern und unterschiedlichen Feinleguminosenarten angebaut. Gelbklee sowie Gelber und Weißer Steinklee enthalten jedoch antinutritive Substanzen und können daher nur zur Gründüngung oder als Bienenweide eingesetzt werden.
Auch die Standdauer ist ein entscheidender Faktor bei der Artenwahl: Soll die Leguminose bzw. das Gemenge mehrjährig etabliert werden, ist ein höherer Anteil an Luzerne zu wählen. Rotklee ist aufgrund seiner nicht allzu langen Nutzungsdauer, aber hohen Ertragsleistung im ersten Nutzungsjahr häufiger in überjährigen Mischungen vorzufinden. Weißklee als Lückenfüller und Narbenschließer eignet sich in allen Nutzungsrichtungen als gute Zusatzkomponente. Serradella, Inkarnatklee und Bockshornklee sind nicht schnittfähig, Perserklee und Alexandrinerklee sind nicht winterhart. Daher können diese Arten nur einjährig genutzt werden. Gleiches gilt für Wickenarten zur Grünfutternutzung. Inbesondere bei Winterwicken sollte auf einen rechtzeitigen ersten Schnitt vor der Samenreife geachtet werden, da die hartschaligen Samen über 5 Jahre im Boden keimfähig bleiben.
Standortbedingungen
Ein dritter Aspekt, der bei der Auswahl der Arten beachtet werden sollte, sind die Standortansprüche. Denn die Ansprüche von Futterleguminosen an Klima und Boden variieren je nach Art so stark, dass für jeden Standort unterschiedliche Empfehlungen ausgesprochen werden können und müssen. In Tabelle 1 sind verschiedene Futterleguminosen nach ihrem Niederschlagsanspruch geordnet: Je weiter oben in der Tabelle, desto höher ist die Toleranz gegenüber Trockenheit.
Tabelle 1: Standortansprüche verschiedener Futterleguminosen
| Art | Niederschlags- anspruch | Bevorzugte Temperatur | Bevorzugte Bodenart | Optimaler pH-Bereich | Nutzung | Eignung zur Untersaat |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Weißer Steinklee (Melilotus albus) | 400 - 500 mm hohe Trockentoleranz | anspruchslos | anspruchslos (S, U; L, T) | 6,0 - 7,0 | GD, Bi (Cumarin) | + |
| Gelber Steinklee (Melilotus officianlis) | anspruchslos | anspruchslos (S, U; L, T) | 6,0 - 7,5 | GD, Bi (Cumarin) | + | |
| Gewöhnlicher Hornklee (Lotus corniculatus) | kühl | anspruchslos (S, U; L, T) | 6,0 - 7,5 | FU (in Mischung, Tannine, GD, Bi | + | |
| Luzerne (Medicago sativa) | 550 - 550 mm gute Trockentoleranz | warm | tiefgründig (U, L) | 6,0 - 8,0 | Fu, GD | + |
| Esparsette (Onobrychis vicifolia) | mittel bis warm | leicht - mittel (S, L, U) | 6,0 - 7,6 | Fu, GD, Bi | + | |
| Erdklee (Trifolium subterraneum) | warm | anspruchslos (S, U; L, T) | 6,0 - 7,0 | Fu, GD | ++ | |
| Bockshornklee (Trigonella foenum-graecum) | warm | tiefgründig (U, L) | 8,0 - 8,5 | Fu, GD, Bi, einjährig | ++ | |
| Gelbklee (Medicago lupulina) | anspruchslos | anspruchslos (S, U; L, T) | > 7 | GD, Bi (Bitterstoffe) | ++ | |
| Pannonische Wicke (Vicia pannonica) | mäßig warm | anspruchslos (S, U; L, T) | 5,0 - 6,5 | Fu, GD | + | |
| Winterwicke (Vicia villosa) | 550 - 600 mm mäßige Trockentoleranz | kühl | leicht - mittel (S, L, U) | 5,0 - 6,5 | Fu, GD | + |
| Sommerwicke (Vicia sativa) | kühl | mittel (L; U) | 5,0 - 6,5 | Fu, GD | + | |
| Weißklee (Trifolium repens) | anspruchslos | anspruchslos (S, U; L, T) | 5,0 - 6,5 | Fu, GD | ++ | |
| Serradella (Ornithopus sativus) | mittel bis warm | leicht (S) | 5,5 - 7,0 | Fu, GD, einjährig | + | |
| Inkarnatklee (Trifolium incarnatum) | mittel bis warm | mittel (L, U) | 6,0 - 7,6 | Fu, GD, Bi, einjährig | - | |
| Perserklee (Trifolium resupinatum) | > 600 mm keine Trockentoleranz | warm | leicht - mittel (S, L, U) | 6,0 - 7,0 | Fu, GD, einjährig | - |
| Alexandrinerklee (Trifolium alexandrinum) | warm | leicht - mittel (S, L, U) | 6,0 - 7,0 | Fu, GD, Bi, einjährig | - | |
| Rotklee (Trifolium pratense) | kühl | nährstoffreich und durchwurzelbar (U; L) | 6,0 - 7,5 | Fu, GD | + | |
| Schwedenklee (Trifolium hybridum) | kühl | anspruchslos (S, U; L, T) | 6,0 - 7,0 | Fu (in Mischung), GD | + | |
| Fu=Futter; GD=Gründüngung; Bi=Bienenweide; Quelle: Çifçi, H & Açikbas, S (2023), Duke (1981), Efe et al. (2025), Frame (2005), Freyer et al. (2005), Haffani et al. (2017), Mora-Oritz & Smith (2018), Renzi et al. (2025), Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft (Hrsg.) (2006), Shaeffer & Seguin (2023) | ||||||
In Bezug auf die Bodenart wachsen Serradella, Steinklee und Hornklee auf sandigen Böden, während Schwedenklee, Esparsette, Gelbklee und Rotklee lehmige bis tonige Böden bevorzugen. Auf sandigem Lehm erreichen Luzerne, Weißklee und Inkarnatklee ihr Optimum. Saatwicken bevorzugen lehmigere Böden als Winterwicken und Pannonische Wicken.
Am empfindlichsten gegenüber niedrigem Boden-pH sind Luzerne und Esparsette, aber auch Gelbklee, Bockshornklee, Alexandrinerklee und Steinklee brauchen eher basische Bedingungen. Relativ säuretolerant sind hingegen Serradella, Gewöhnlicher Hornklee, Erdklee und Weißklee.
Artenwahl unter trockenen Bedingungen
Der Standortfaktor Wasser ist besonders entscheidend, wenn es um die Auswahl der Futterleguminosenarten geht. Der Transpirationskoeffizient und verschiedene Strategien zur Vermeidung oder dem Aushalten von Trockenstress bedingen die Trockentoleranz unterschiedlicher Arten.
Obwohl Luzerne als trockentolerante Pflanze gilt, hat sie einen hohen Transpirationskoeffizienten. Der Transpirationskoeffizient (in l H2O/ kg TM) ist die Menge des transpirierten Wassers (Verdunstung über Blätter) pro Einheit gebildeter Trockenmasse. Er gibt an, wie „wasseraufwendig“ das Wachstum einer Pflanze ist. Je höher der Wert, desto mehr Wasser wird benötigt, um 1 kg Trockenmasse zu bilden. Je niedriger der Wert, desto effizienter nutzt die Pflanze Wasser. So ist der Transpirationskoeffizient von Luzerne mit 840 l H2O/ kg TM höher als der von Rotklee (760 l H2O/kg TM) und Inkarnatklee (640 l H2O/ kg TM). Auf Standorten mit geringer Wasserverfügbarkeit kann der Luzerneanbau, durch die starke Beanspruchung der Bodenwasservorräte, zu einem Wassermangel für die Folgekulturen führen. Daher ist ein frühzeitiger Umbruch im Frühjahr zu empfehlen. Im Vergleich zu Futterleguminosen ist der Transpirationskoeffizient von anderen Kulturpflanzen geringer bzw. auf einem Level und nimmt in folgender Reihenfolge ab: Lein (780) > Ackerbohne (750) > Hafer, Kartoffeln (580) > Winterweizen (550) > Mais (350) > Rispenhirse (270).
Die unterschiedlichen Arten, die in Tabelle 1 nach ihrer Trockentoleranz aufgeführt sind, haben verschiedene Strategien zur Anpassung oder Vermeidung von Trockenheit.
Hohe Trockentoleranz (400 – 500 mm)
- Weißer und Gelber Steinklee sind besonders trockentolerant, zum einen durch ihre intensive Regulierung der Blattöffnungen, durch die Verdunstung verringert wird, und zum anderen durch Dürreflucht, indem der Bestand im zweiten Jahr verfrüht abreift.
- Gewöhnlicher Hornklee nutzt die Strategie der Dürrevermeidung durch Wurzelwachstum, verringert zudem seine Gesamtblattfläche und verdickt die Blätter. Jedoch lagert er wenig Energiereserven in die Wurzeln ein, wodurch der Ertrag zum dritten Schnitt einbricht.
Gute Trockentoleranz (500 – 550 mm)
- Luzerne erreicht ihre Trockentoleranz erst, wenn eine ausreichende Durchwurzelung vorhanden ist. Dies ist im ersten Hauptnutzungsjahr meist noch nicht der Fall. Als Strategie bildet sie eine teifreichende Pfahlwurzel aus, wodurch in Trockenperioden Wasser aus dem Unterboden aufgenommen werden kann. Unter Trockenstress passt sich das Wurzelsystem auch morphologisch an. In Abhängigkeit der Luzernesorte und der Dauer des Trockenstress erhöht sich die Gesamtlänge des Wurzelsystems, die Anzahl sekundärer Xylemkanäle und Wurzelspitzen nehmen zu und der Wurzeldurchmesser wird größer.
- Esparsette wächst am besten auf trockenen, warmen Standorten und ist empfindlich gegenüber Staunässe. Mit einem höheren Wurzelwachstum und geringerer Blattfläche sowie Regulierung der Blattöffnungen und erhöhter Wassernutzungseffizienz toleriert sie periodische Dürre, zeigt jedoch Ertragsrückgänge bei anhaltender Trockenheit. Sie ist zudem tolerant gegenüber relativ hohen Temperaturen bis 32°C.
- Erdklee ist eine einjährig-überwinternde Art, die sich selber aussät und dadurch auch mehrjährig genutzt werden kann. Durch die Samenreife und das Absterben der Pflanze vor dem Sommer vermeidet auch diese Futterleguminose Dürre.
- Bockshornklee ist zwar zum Anbau in trockenen Regionen geeignet, reagiert jedoch auf periodischen Trockenstress mit geringerem Ertrag und schnellerer Abreife.
- Gelbklee hat keine besonderen Standortansprüche und nimmt bei TrockenstressBlattveränderungen vor.
Mäßige Trockentoleranz (550 – 600 mm)
- Unter den Wickenarten sind Pannonische Wicken am trocken- und auch frosttolerantesten. Winterwicken sind anpassungsfähiger an trockene Bedingungen als Saatwicken, wobei es in der Trockentoleranz von Saatwicken auch Sortenunterschiede gibt. Saatwicken brauchen lehmigere Böden als Winterwicken und Pannonische Wicken.
- Weißklee ist durch das flach verlaufende Wurzelsystem nur mäßig trockentolerant, zeigt jedoch unter Trockenstress eine höhere Wassernutzungseffizienz.
- Serradella bevorzugt ein feuchtes Küstenklima, hat aber durch ihre Pfahlwurzel eine gewisse Trockentoleranz.
- Inkarnatklee hat aufgrund seines hohen Wasserberauchs nur eine mäßige Trockentoleranz, bildet jedoch eine, wenn auch nicht tief reichende, Pfahlwurzel.
Perserklee, Alexandrinerklee, Rotklee und Schwedenklee haben hingegen hohe Ansprüche an eine adäquate Wasserversorgung und sind daher für Standorte mit trockenen Bedingungen nicht oder nur im Gemenge mit anderen Futterleguminosen zu empfehlen (Gemenge).
Artenwahl in der Fruchtfolge
Die Auswahl der Mischungspartner im Gemenge muss auch in der Fruchtfolge abgestimmt sein. Um Anbaupausen zu gewährleisten, ist ein Wechsel von Rotkleegras und Luzernekleegras (ohne Rotklee) in der Fruchtfolge zu empfehlen. Insbesondere Rotklee ist nicht selbstverträglich aufgrund von Kleekrebs und anderen pilzlichen Erkrankungen und braucht daher Anbaupausen von 5 – 7 Jahren. Zudem müssen Anbaupausen von Rotklee und Luzerne zu anderen Leguminosen (insbesondere Erbse) eingehalten werden. Auch Luzerne, Schwedenklee, Esparsette, Gelbklee und Inkarnatklee brauchen Anbaupausen von 4 – 7 Jahren, wohingegen Alexandrinerklee und Perserklee eher 3 – 4 Jahre benötigen. Seradella ist hingegen gut selbstverträglich (1 – 2 Jahre Anbaupause) und auch Weißklee kann öfters angebaut werden (1 – 3 Jahre Anbaupause).
Text: Charlotte Kling und Amanda Birkmann
Durchsicht/ fachliche Prüfung: Irene Jacob und Katharina Winter
Der Text basiert auf einer früheren Fassung von August Bruckner, Hannes Schulz und Alexander Watzka.
NutriNet-Praxisversuch zum Thema
- Vergleich unterschiedlicher Luzernesorten (Regionetzwerk Brandenburg, mit Versuchsergebnissen)
- Wirkung von Sortenwahl und Schwefeldüngung auf Ertrag und Proteingehalt von Luzerne in trockenheitsgefährdetem Gebiet (Regionetzwerk Bayern, mit Versuchsergebnissen)
- Fokus Trockenheit: Erträge unterschiedlicher Luzernesorten und einer Luzernekleegrasmischung im Vergleich (Regionetzwerk Bayern)
- Etablierung einer Weißkleeuntersaat als Stickstofflieferant an Trockenstandorten (Regionetzwerk Sachsen-Anhalt, mit Versuchsergebnissen)
Linktipps
- DemonetKleeLuzPlus: Arten
Literaturtipps
- Birkmann, A (2022) Prüfung der Anbaueignung verschiedener Futterleguminosen und Futterleguminosen-Gras-Gemenge für den Standort Brandenburg unter dem Einfluss des Klimawandels. Masterarbeit an der HNE Eberswalde
- Çifçi, H & Açikbaş, S (2023) Effect of drought stress on germination and seedling growth of common vetch (Vicia sativa L.) cultivars [Kuraklık stresinin yaygın fiğ (Vicia sativa L.) çeşitlerinin çimlenme ve fide gelişimine etkisi.]. Türkiye Tarımsal Araştırmalar Dergisi, 10(3), 288–299. https://doi.org/10.19159/tutad.1319496
- Duke, JA (1981): Handbook of LEGUMES of World Economic Importance. Boston, MA: Springer US
- Efe, B; Ünal, S; Mintaş, H; Yeler, E. E; & Nalbant, M (2025). Identification of morphological agronomic and quality characteristics of Hungarian vetch (Vicia pannonica Crantz.) mutants. . Turkish Journal of Field Crops, 30, 43-54. https://doi.org/https://doi.org/10.17557/tjfc.1579717
- Ehlers, W (1997): Zum Transpirationskoeffizienten von Kulturpflanzen unter Feldbedingungen. In: Pflanzenbauwissenschaften 1 (3), S. 97–108.
- Frame, J (2005) Forage Legumes For Temperate Grasslands. Boca Raton, London, New York: CRC Press, Taylor & Francis Group.
- Freyer, B; Pietsch, G; Hrbek, R & Winter, S (2005) Futter- und Körnerleguminosen im biologischen Landbau. Leopoldsdorf: avBuch.
- Haffani, S; Mezni, M; Ben Nasri, M; & Chaibi, W (2017) Comparative leaf water relations and anatomical responses of three vetch species (Vicia narbonensis L; V. sativa L. and V. villosa Roth.) to cope with water stress. Crop & Pasture Science, 68(7), 691-702. https://doi.org/10.1071/cp17029
- Renzi, J. P; Verdinelli, M; Santiago, F; Bilbao, F; & Cantamutto, M A (2025) Site-specific determinants of hairy vetch (Vicia villosa Roth) seed yield. Soil and Tillage Research, 253, 106682. https://doi.org/https://doi.org/10.1016/j.still.2025.106682
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- Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft (Hrsg.) (2006): Feldfutterbau und Gründüngung im Ökologischen Landbau. Information für Praxis und Beratung. Sächsische Landesanstalt für Landwirtschaft, Dresden
Quellen
Nussbaum, H. (2007): Klee und Kleegras erfolgreich silieren. Staatliche Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung und Grünlandwirtschaft LVVG, Aulendorf.

















